Kommentare (1)

Br624
Br624

Br624

Level
0
Punktezahl
1

Ich hatte ganz ähnliche Ideen. Da es thematisch passend ist, veröffentliche ich diese als Kommentar.
Für große Bahnhöfe sind die bereits gemachten Vorschläge sicher gut. Gerade bei den Rutschen wäre es sicher interessant diese so anzuordnen, dass sowieso vorhandene Höhenunterschiede ausgenutzt werden. Neben Rutschen wären aber sicherlich auch Federwippen ein interessantes Spielgerät, das auch nur wenig Platz benötigt. Nachteil dieser Spielgeräte ist, dass sie einen Fallschutz (z. B. in Form eines federnden Boden) benötigen. Dadurch steigt der Wartungs- und Dokumenationsuafwand. Dementsprechend sind sie eher für größere Stationen, an denen sich dieser Aufwand lohnt, geeignet.
An mittleren Stationen könnte man stattdessen z. B. kleine Tunnel, wie es sie auch auf Spielplätzen gibt, einrichten. Auch wenn für Erwachsende klar ist, wo der Tunnel endet, werden diese von den Kindern leicht als "Geheimgang" wahrgenommen. Auch hier wird es wieder besonders interessant, wenn man die vorhandene bauliche Sitaution an den Bahnhöfen geschickt nutzt und durch den Tunnel z. B. eine Abkürzunh für die Kinder schafft. Tunnel benötigen keinen Fallschutz und haben keine beweglichen Teile, sodass die technische Wartung sehr aufwandsarm ist. Nachteil von Tunneln ist der erhöhte Reinigungsaufwand. Vermutlich würden sie von einigen Reisenden als Mülleimer benutzt und Glasscherben in einem solchen Tunnel wären sehr ungünstig.
Darüberhinaus gibt es weitere wartungsarme Spielgeräte wie Spielhäuser oder Spielskulpturen, die z. B. ein Pferd darstellen.
Bewegungsanlässe kann man aber auch viel einfacher schaffen, z. B. durch entsprechende Bodenmarkierungen für Hüpfspiele wie "Himmel und Hölle", "Briefhopse", "Hinkepott", "Hüpfschnecke" und weitere evtl. extra durch oder für die DB entwickelte. Aber auch einfache farbige Linien können zum Spielen einladen, z. B. "Ich schaffe es von der roten bis zur blauen Linie zu springen." oder "Ich überquere diese Fläche ohne auf die Linien zu treten." Bodenmarkierung können an einer übderdachten Stelle oder im freien angebracht werden. Die Spielanleitung kann in einer sowieso vorhandenen Vitrine ausgehängt werden. Anforderungen an die Fläche wären:

  • Nicht auf dem Bahnsteig (wegen der Gefahr, dass Kinder auf das Gleis fallen),
  • Nicht im Hauptverkehrsweg (um Störungen der Reisenden zu minimieren) und
  • Nicht in der Nähe einer Straße.
  • Diese Bedingungen findet man zwar nicht an jedem Bahnhof. Bei genauerem Hinsehen gibt es aber an vielen Stationen - großen wie kleineren - Flächen, die diesen Kriterien entsprechen. An verschiedenen Bahnhöfe könnte man Markierungeren für verschiedene Hüpfspiele anbringen, sodass es für die Kinder Abwechslung gibt.
    Der große Vorteil der Bodenmarkierungen ist, dass Verschleiß und unterlassende Instandhaltung nicht zu Gefahren führen. Dementsprechend braucht man kein ausgebildetes Personal zur Wartung und muss auch nichts dokumentieren. Das spart Kosten im Betrieb.

    Auch die Idee Kinderbücher hinter Glas zu stellen, eignet sich meiner Meinung nach eher für große Bahnhöfe. An kleineren Stationen könnte man aber z. B. Wimmelbilder mit Eisenbahnbezug in großem Format ausdrucken und in kindgerechter Höhe anbringen. Hier könnte evtl. eine ähnliche Technik wie beim Aushangfahrplan "Resisto" zum Einsatz kommen (vgl. Stationsanzeiger Nr. 11, Ausgust 2014)